Vorstand

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Der neue Vorstand nach der Wahl am 8. Februar 2014 in Haus Villigst.
Von links: Jutta Clemens, Jürgen Bahl, Jens-Martin Ludwig, Ingomar Kury (Vorsitzender), Andreas Fröhling und Bettina Knorrek (bereits ausgeschieden); Heiko Ittig  und Florian Schachner fehlen

Jürgen Bahl, im Hauptberuf Kirchen-Verwaltungsoberrat im Kreiskirchenamt für die Kirchenkreise Gladbeck-Bottrop-Dorsten und Recklinghausen, im Nebenberuf nunmehr schon seit 35 Jahren als C‑Kirchenmusiker an verschiedenen Stellen Westfalens (Marl, Neubeckum, Witten-Herbede und Ickern-Henrichenburg in Castrop-Rauxel) tätig.
„Im Vorstand des Landesverbandes bin ich bereits seit Beginn dieses Jahrtausends aktiv und habe seitdem auch die Funktion des Rechnungsführers inne. Als langjähriges, sowohl ordentliches als auch stellvertretendes, Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe und des Arbeitsrechtsausschusses unseres Kirchlichen Mitarbeiterverbandes (vkm-rwl) vertrete ich dort insbesondere die Belange der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker.“
Warum ich im Vorstand des Kirchenmusikverbandes mitarbeite?
„Aufgrund meiner Mitarbeit im Vorstand kann ich mit einen Beitrag dazu leisten, dass die Attraktivität des kirchenmusikalischen Berufsstandes erhalten – besser noch gesteigert – werden kann, damit begeisterte Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker weiterhin mit großem Engagement und Freude den Menschen die froh machende Botschaft des Evangeliums näher bringen.“

Jutta Clemens ist neben Ihrer Tätigkeit als Verwaltungsangestellte im kirchlichen Dienst, in dem sie u.a. als Leiterin der Personalabteilung sowie als stellvertretende Verwaltungsleiterin im Kirchenkreis Herne fungiert, umfangreich musikalisch tätig. Sie ist langjährige C-Kirchenmusikerin und hat sich umfassend als Gesangspädagogin BDG ausbilden lassen, zuletzt auch als Pop-Gesangspädagogin. Daneben verfolgt sie intensiv ihre sängerische Konzerttätigkeit im Oratorien- und Konzertfach.Warum ich im Vorstand des Landesverbands für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in unserer Landeskirche mitmache?
„Durch meine Mitarbeit im Kirchenmusikverbandsvorstand habe ich die Möglichkeit, in Personalunion von Kirchenmusikerin und Personalleiterin besonders zu arbeitsrechtlichen Inhalten unsere Mitglieder zu beraten und in strittigen Fragen ausgleichend tätig zu sein. Dies tue ich mit großer Freude!“


Andreas Fröhling ist nach seinem Kantorat an der Nicolai-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf seit 2006 Kreiskantor im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid. Nach seinem ersten Unterricht in seiner Heimatstadt Leer führte ihn das Studium an der Folkwang-Hochschule in Essen ins Ruhrgebiet.
„Während meiner Ausbildung zum A-Kirchenmusiker und Konzertorganisten prägte mich besonders der Unterricht bei Prof. Gerd Zacher (Orgel) und Prof. Manfred Schreier (Chorleitung), die durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit der Vermittlung von Kirchenmusik aller Epochen Maßstäbe setzten und die Faszination der kirchenmusikalischen Schätze dadurch lebendig und aktuell hielten.“
Warum arbeite ich im Vorstand des Kirchenmusikverbands mit?
„Im Umfeld der stilistischen Vielfalt in der Landeskirche ist es mir ein Anliegen, die musikalischen Traditionen in den kirchlichen Räumen zu pflegen und weiter zu entwickeln. Mit besonderen Konzertformen und Konzertreihen möchte ich neue Möglichkeiten eröffnen, das Verhältnis von Glaube und Kunst zu reflektieren und im Verbandsvorstand dafür Ideengeber und Ansprechpartner sein.“

Heiko Ittig studierte Kirchenmusik in Herford und war nach nebenberuflichen Stellen Ostwestfalens Kantor in Köln und Rheda-Wiedenbrück. Seit 2007 amtiert er als Kreiskantor des Ev. Kirchenkreises Hamm. Neben seiner kantoralen Tätigkeit tritt er als Organist auf.
„Ein besonderes Augenmerk lege ich auf die Nachwuchsförderung, die sich durch eine Musikschule in kirchlicher Trägerschaft vollzieht.“
Aus ihr entwachsen regelmäßig Orgelschülerinnen und –schüler sowie Mitwirkende in den kirchenmusikalischen Gruppen.
Warum ich im Verbandsvorstand mitarbeite?
„Dem Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung messe ich besondere Bedeutung auch im Vorstand des Kirchenmusikverbandes bei.“

Ingomar Kury wurde in Freiburg im Breisgau geboren.
„In Freiburg erhielt ich erste prägende musikalische Impulse von Persönlichkeiten wie Martin Gotthard Schneider sowie dem Kantor der Christuskirche Freiburg und Schüler von Günther Ramin, Horst Hempel“.
Kirchenmusikstudium an der Hoch­schule für Kir­chenmusik in Heidel­berg mit Abschluss des A-Examens 1986, danach 1987-1989 Assistent bei Landeskantor KMD Prof. R. Schwei­zer, Pforz­heim. Seit 1989 Kirchenmusiker der A-Kirchenmusiker-Stelle Dortmund-Wellinghofen. Seit 1996 Landesvorsitzender des Landesverbandes der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirche von Westfalen und seit 2007 Vizepräsident des Verbandes Evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland, Mitarbeit im Herausgeberkreis Forum Kirchenmusik.
„In nunmehr 19 Jahren Verbandsvorsitz kann ich sagen, dass selten jemand in der Kirche grundsätzlich an der Bedeutung der Musik zweifelt! Das „ob“ steht so gut wie nie in Frage, aber umso mehr das „wie“: Wie viele Stellen profilierter Kirchenmusik brauchen wir? Welche Musikstile brauchen wir? Wie kommen wir an Nachwuchs?“
Für Kury lässt sich im Austausch der Landeskirchen untereinander vieles lernen, denn nicht jeder muss das Rad neu erfinden.
„Mir ist ein starker unabhängiger Verband in unserer Landeskirche wichtig, er sollte alle aktuellen Einwicklungen rund um die Kirchenmusik beobachten und auf vielfältige Weise ein Forum des Gedankenaustausches der Kolleginnen und Kollegen untereinander bieten.“

Jens-Martin Ludwig - Kantor der Ev. Emmaus Kirchengemeinde Gelsenkirchen
„Wenn man aus dem Pfarrhaushalt stammt, ist es unausweichlich, dass man mit Kirchenmusik in Berührung kommt.“
Frühe Kindheitserfahrungen bilden das Fundament für Jens-Martin Ludwigs musikalischen Werdegang, der ihn nach dem Studium von Kirchenmusik und Gesang an der Heidelberger Hochschule nach Gelsenkirchen führte. Hier ist er als Kantor und Organist seit 2003 für die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten sowie das Konzertleben verantwortlich. Die gesangliche Facette des Studiums ist dabei prägend für das Chorleben in der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde.
„Wenn es nicht Klassik ist, findet man viel Jazz oder Sachen in Richtung Soul und Funk in meiner CD-Sammlung.“
Diese vielseitige Orientierung hinterlässt Spuren in Form innovativer Konzertaufführungen wie Gesprächskonzerte, Orgelnächte und Orgelradtouren.
„Kochen ist meine Leidenschaft. Hier kann ich Kreativität und Genuss verbinden.“
Neben gutem Essen zählt Sport zu Ludwigs Hobbys. Mit Begeisterung betreibt er Laufen, Fahrradfahren und Bergwandern. Immer in Bewegung bleiben. Musikalische Vielseitigkeit ist seine Profession.
Warum ich beim Verband mitarbeite:
„Wenn ich etwas in meinem Beruf als Kirchenmusiker vermisse, dann ist es die Möglichkeit, gemeinsam in einem Orchester musizieren zu dürfen. In der Verbandsarbeit finde ich ein Stück davon wieder: Der Austausch unter Kolleginnen und Kollegen befruchtet meine eigene Arbeit. Und ich finde es wichtig, dass die Interessen unseres Berufstandes gut vertreten sind. Gemeinsam sind wir unüberhörbar.“

Florian Schachner (*1986) wurde in Gunzenhausen, einer Stadt in Mittelfranken geboren. Studium der Kirchenmusik, Stipendium der Kulturfreunde 2007, Stipendium der Richard-Wagner-Stipendienstiftung 2011, Organisation und Durchführung mehrerer Konzertreihen, kompositorische Tätigkeit. 2013 erhielt er über ein Jahr umfassende Einblicke in die Arbeit mehrerer herausragender Kirchenmusiker in Nürnberg. Seit November 2014 wirkt Herr Schachner als Kantor an der ev. Kirchengemeinde Höxter und als Kreiskantor für den Kirchenkreis Paderborn Ost. 
"Durch die Arbeit im Vorstand des Kirchenmusikerverbandes möchte ich mich für den repräsentativen Stellenwert der haupt- und nebenamtlichen Kirchenmusiker-innen einsetzen. Einhergehend mit einer dementsprechenden Ausgestaltung der jeweiligen kirchenmusikalischen Arbeit, Zusatzarbeit und Vergütung.
Mir ist wichtig, dass der Informationsfluss zwischen Arbeitgeber- und Nehmerseite einwandfrei funktioniert."