Kirchenmusikhomepages

Die Auswirkungen des Corona-Virus verändern unseren Berufsalltag erheblich. Durch das erhobene Versammlungsverbot können auch Kirchenmusiker*innen ihrem Arbeitsauftrag nicht mehr wie gewohnt nachkommen. Daher beschäftigen sich einige Kirchengemeinden/Kirchenkreise mit dem Thema Kurzarbeit.

Durch konkrete Anfragen an die Landeskirche hat sich das Arbeitsrechtsdezernat in einem Schreiben offiziell geäußert. Tenor ist, dass Kirchengemeinden als Körperschaften öffentlichen Rechts Kurzarbeitergeld für ihre Angestellten beantragen können.

Als Verband möchten wir den Kolleg*innen empfehlen, die Entwicklungen in der eigenen Kirchengemeinde aufmerksam zu beobachten, da es keinen einheitlichen Umgang mit diesem Thema gibt. Sobald entsprechende Entwicklungen festgestellt werden, sollten Gespräche mit der Mitarbeitervertretung geführt werden. Auch als Verband beraten wir (in Kooperation mit LKMD Harald Sieger), welche Möglichkeiten man im (schlimmsten) Falle eines Verdienstausfalles ergreifen kann. Bei Bedarf zur Beratung bitte in der Geschäftsstelle melden.

Da sich bei uns in den meisten Fällen zwar die Art der Arbeit verändert, aber nicht die Arbeitszeit in Summe deutlich weniger ist, empfehlen wir Tätigkeiten grob zu dokumentieren. So ist jede*r auf evtl. Gespräche gut vorbereitet.

Meine Beobachtung/Erfahrung ist, dass wir Kolleg*innen sehr kreativ mit den Veränderungen in unserem Arbeitsalltag umgehen und Kirchenmusik sehr präsent ist. Das ist sehr bereichernd, vielen Dank dafür!