Prozesse

Im Workshop I (8.11.2018) werden groovige Spieltechniken und grundlegendes Pattern-spiel zu NGL/Gospel/Pop angeboten und vermittelt. Ebenfalls wird die freie Improvisation in diesen Stilistiken unterrichtet. Die erlernten Grooves werden dann exemplarisch auf einzelne Songs übertragen. Am zweiten Abend (Workshop II, 15.11.2018) werden diese Piano-Techniken auf der Pfeifenorgel realisiert. Hierbei wird es um "Risiken und Nebenwirkungen", aber auch um das Aufspüren von neuen Chancen von "Pop auf der Orgel" gehen. > mehr https://www.kirchenmusik-westfalen.de/Fortbildung/2018/Tasten-Grooves.pdf

 

Für Singbegeisterte gibt es im Chorverband besondere Angebote. Für erfahrene und blattsingfähige Sängerinnen und Sänger findet eine Chormusik zum Mitsingen (http://www.kirchenmusik-westfalen.de/Fortbildung/2018/Mitsingen.pdf) statt und eine Herbstsingwoche (http://www.kirchenmusik-westfalen.de/Fortbildung/2018/Herbstsingwoche.pdf). Mehr unter http://chorverband-westfalen.de

Was wir wollen ...
Zielorientierungen für unsere Kirche

Nur eine Kirche, "die ihren eigenen Auftrag auf neue Weise ernst nimmt, kann auch ihren Ort in der Gesellschaft überzeugend wahrnehmen" (Wolfgang Huber). Zugleich wird die evangelische Kirche aber auch die Strukturen und Formen ihrer Arbeit überprüfen müssen, wenn sie zukunftsfähig werden will. Es geht auch um eine Verbesserung kirchlicher Arbeit. Sie kann nur gelingen, wenn die Kirche in ihren Strukturen den "Wandel von der Behördenstruktur und Beamtenmentalität zur mitgliederfreundlichen, unternehmerischen und d. h. zur initiativen, effektiven und flexiblen Organisation" (Rüdiger Schloz) vorantreibt.

1. Kleingläubig und in vorauseilender Skepsis haben wir es zu lange als unveränderbar angesehen, dass die Akzeptanz der Kirche weiter schwindet, der Traditionsabbruch weiter um sich greift und die Kirchenaustritte sich auf hohem Niveau stabilisieren werden. Das wichtigste Ziel der anstehenden Strukturreform ist es, die Voraussetzungen dafür zu verbessern, dass dieser Trend gebrochen wird und die Kirche ihren Auftrag effizienter wahrnehmen kann. Dazu gehört aber auch, dass wir "unsere eigene Botschaft" ernst nehmen, die Kirche offensiv in der Öffentlichkeit vertreten und der Durchsetzungskraft des Evangeliums wieder mehr vertrauen.

Wir wollen wachsen gegen den Trend!

2. Die Bereitschaft zu Reformen wächst in der Kirche. In vielen Gemeinden und kirchlichen Arbeitsfeldern geschehen zur Zeit Aufbrüche. Viele wollen nicht mehr weitermachen wie bisher. Doch zugleich präsentiert sich die Kirche an vielen anderen Stellen in ihren Angeboten und Formen noch wie eine Institution der Vergangenheit. Wir brauchen Innovationswettbewerbe in der Kirche, um in den eigenen Strukturen und Arbeitsformen zukunftsfähig zu werden.

Wir wollen eine konsequente Förderung von Ideen und Initiativen in der Kirche!

3. Kirchliche Arbeit vollzieht sich bisher in einem breit gefächerten Veranstaltungsangebot - mit häufig parallelen Strukturen und einem oft unverbindlichen Erscheinungsbild. Als Volkskirche brauchen wir weiterhin Pluralität und ein differenziertes Angebot - aber auch ein klares Profil. Deshalb können nicht mehr alle flächendeckend alles machen.

Wir wollen Differenzierung und Profilierung kirchlicher Arbeit und gezielte Bündelung von Personen und Ressourcen!

4. Bisher haben wir uns in der Kirche stark auf die Funktion der Ortsgemeinde als Kerngemeinde (Parochie) gestützt. In Zukunft gilt es, über die Parochie hinaus Zugänge zur Kirche zu schaffen und diese durch andere Formen von Gemeinde zu stärken.

Wir wollen eine neue Zuordnung von parochialen und regionalen Aufgaben, von gemeindlichen und funktionalen Diensten!

5. Kirchliche Arbeit vollzieht sich, verglichen mit anderen gesellschaftlichen Arbeitsfeldern, in großer Freiheit. So begrüßenswert dieses ist, hat es auch seine Kehrseiten. Unüberprüfbare Beliebigkeit und persönliche Neigungen bestimmen die Arbeit. Es gibt zu viele Menschen in der Kirche, die ohne Überprüfung das machen, was sie wollen. Wir brauchen in Zukunft viel mehr als bisher Zielorientierung in der kirchlichen Arbeit, die auch Formen der Überprüfung beinhaltet.

Wir wollen verbindliche Standards und Zielvereinbarungen sowie regelmäßige Überprüfung kirchlicher Arbeit!

6. Die Diskussion über zurückgehende Zahlen, schwindende Akzeptanz und notwendige neue Aufgaben in der Kirche schlägt sich bisher gerade bei den engagiert Mitarbeitenden als verstärkter Druck zu mehr Arbeit und größeren Anstrengungen nieder. Doch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich zurzeit mit ihrer Arbeit in der Kirche nicht wirklich gewürdigt. Sie haben ein Recht auf regelmäßige und wertschätzende Gespräche. Reformen, Umstrukturierungen und auch Einbußen müssen von Respekt vor oft langjähriger Arbeit begleitet werden. Wir brauchen eine neue Kultur der Aufmerksamkeit in der Kirche.

Wir wollen regelmäßige, persönliche Arbeits- und Laufbahngespräche!

7. Bisher wurden Initiative und Leistung in der Kirche zu wenig belohnt, besondere Qualifikationen und Begabungen zu wenig beachtet und gefördert. In Zukunft muss sich die Kirche um die Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr bemühen, besonderes Engagement würdigen, Begabungen und Kompetenzen besser nutzen und gezielter fördern. Es kann nicht beliebig sein, ob Mitarbeitende viel oder wenig tun, Initiative ergreifen oder alles laufen lassen.

Wir wollen eine aufmerksame Wahrnehmung und Förderung besonderer Begabungen, Qualifikationen und Leistungen in der Kirche!

8. Die Kirche braucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in ihren Arbeitsfeldern mit zeitgemäßen Mitteln auf hohem Niveau professionell arbeiten. Professionelle Fortbildung ist aber bisher in der Kirche noch zu sehr in das Belieben der Mitarbeitenden gestellt.

Wir wollen deutliche Fortbildungsverpflichtung!

9. Das größte Kapital der Kirche sind die Menschen, die in ihr arbeiten, besonders die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine Mitarbeitendenentwicklung gibt es in der Kirche aber erst in Ansätzen. Ohne Zweifel wird die Kirche ihre Aufgaben in Zukunft eher mit weniger als mit mehr bezahlten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigen müssen. Im Blick auf die Zukunft gibt es darum für die Kirche kaum eine wichtigere Aufgabe, als Mitarbeitende zu gewinnen, zu qualifizieren, gezielt zu fördern und zu pflegen.

Wir wollen eine zukunftsorientierte Personalentwicklung und mehr Beteiligung von "Laien" in der Kirche!

10. In den letzten Jahren sind in der evangelischen Kirche eine Vielzahl von Themen diskutiert, Vorlagen produziert und Beschlüsse gefasst worden, deren praktische Umsetzung entweder unendlich zäh verlief oder kaum zu deutlichen Veränderungen geführt hat. Wir müssen daher in der Kirche eine strategische Planungskompetenz entwickeln, sodass bei Vorlagen und Beschlüssen gleich mit überlegt wird, wie sie bekannt gemacht, vor Ort umgesetzt und überprüft werden können.

Wir wollen klare Auftragsbeschreibungen und strategisches Planungsdenken auch in der Kirche!

11. Die presbyterial-synodale Ordnung unserer Kirche ermöglicht eine breite Mitwirkung. Diese darf aber nicht dazu führen, dass drängende Entscheidungen verzögert und die notwendige Wahrnehmung von Leitung in der Kirche erschwert werden. Zwischen notwendiger Mitwirkung und schneller Entscheidungsfähigkeit gilt es eine neue Balance zu finden.

Wir wollen Beteiligung möglichst vieler an den Entscheidungsprozessen, aber auch die Wahrnehmung von Leitung in der Kirche!

12. Zu Recht wird in der evangelischen Kirche Wert gelegt auf die Beteiligung möglichst vieler an den Entscheidungsprozessen. Aber inzwischen ist die Vielzahl von Ausschüssen, Gremien, Arbeitsgruppen und Beiräten auch für Insider nicht mehr zu überblicken. Häufig haben die Ergebnisse dieser Gremien keine Relevanz für die Kirchenmitglieder, sondern dienen eher dem reibungslosen Ablauf des innerkirchlichen Betriebs. So entsteht der Eindruck: "Kirchenleute machen Kirche für Kirchenleute."

Wir wollen eine Durchforstung von Ausschüssen, Gremien, Arbeitsgruppen, Beiräten und eine Orientierung an zwingenden Anlässen und klaren Notwendigkeiten!

13. Die Kirche begegnet ihren Mitgliedern zu oft mit der Schwerfälligkeit einer nach Zuständigkeiten und bewährten Regeln reagierenden Behörde. Auf berechtigte Anfragen, neue Entwicklungen oder Einwirkungen von außen reagiert sie häufig eher defensiv oder zu spät. Um den veränderten Mitglieder- und Teilnahmeinteressen gerecht zu werden, muss die Kirche aus der Defensivmentalität herauskommen und sowohl zeitgemäße Kommunikationsformen als auch freundliche und flexible Dienstleistungsformen im Kontakt zu ihren Mitgliedern entwickeln.

Wir wollen Flexibilität und Initiative in der Kirche!

14. Die Kirche braucht sich mit ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit nicht zu verstecken. Mit vielen gemeindlichen, funktionalen und sozialen Diensten leistet sie eine unverzichtbare Arbeit für die Gesellschaft. Sie tut sich aber schwer damit, den Wert und das Gewicht dieser Arbeit auch selbstbewusst in der Öffentlichkeit zu vertreten. Eine innere Distanz kennzeichnet auch die Beziehung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Kirche. Viele von ihnen geben sich in der Öffentlichkeit nicht als Mitarbeitende der Kirche zu erkennen. Ein selbstbewusstes Eintreten für den Wert kirchlicher Arbeit und die Identifikation mit den gemeinsamen Zielen sind jedoch unumgänglich, wenn wir in der evangelischen Kirche ein Wir-Gefühl entwickeln wollen.

Wir wollen Identifikation mit den gemeinsamen Zielen und Stärkung des Wir-Gefühls in der Kirche!

15. Wir haben es zu lange hingenommen, dass die evangelische Kirche in der Öffentlichkeit und vor allem bei jüngeren Menschen kein überzeugendes Image hat. Die Kirche hat ein verstaubtes Erscheinungsbild. Eine Veränderung hängt nicht zuletzt auch von einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit ab. In Zukunft sollte die Öffentlichkeitsarbeit daher zu einer strategisch zu planenden und umzusetzenden Schwerpunktaufgabe jeder Gemeinde, jedes Kirchenkreises und der Landeskirche werden.

Wir wollen eine neue professionelle Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche!

 

Stellungnahmen

 

Stellungnahme der Kreiskantorenkonferenz (PDF-Datei 88 KB)

 

Stellungnahme des Kirchenmusikerkonventes im Kirchenkreis Hattingen-Witten (PDF-Datei 28 KB)

 

Prof. Nadia Kevan geht es in ihrer Arbeit darum, jeden Menschen in guten Kontakt mit sich selbst zu bringen; er soll lernen, sich zu spüren, seinen Körper auszurichten und die eigenen Wünsche und Empfindungen wahrzunehmen. Gleichzeitig werden die Teilnehmenden darin unterstützt, sich für eine tiefgehende Bewusstheit zu öffnen, die ihnen hilft, sich einschränkender Gewohnheiten bewusst zu werden, eigene innere Kräfte freizusetzen und mit der Quelle des Lebens in Berührung zu kommen. > mehr

 

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Kantor Heiko Ittig, Borbergstraße 29, 59065 Hamm, Deutschland
Fon.: +49 23 81 9 73 53 31
Fax.: +49 23 81 6 60 82 92

Veranstalter (soweit nicht anders angegeben):

Lanedverband Evangelischer Kirchenmusiker und Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirche von Westfalen, Iserlohner Straße 25, 58207 Schwerte, Deutschland
Fon.: +49 23 04 75 52 55
Fax.: +49 23 04 75 52 51

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Quelle: e-recht.de

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Das Seminar zur Kantoralen Präsenz® muss leider ausfallen!

Hier stellen wir Ihnen einige landeskirchenweite kirchenmusikalische Projekte vor.


 

 

Reformation und Musik

 

Themenjahr 2012

 

Im Rahmen der Lutherdekade zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums steht das Jahr 2012 unter dem Thema Reformation und Musik. "Musik war der Herzschlag der Reformation", ist der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, überzeugt. Die Christenheit habe unendlich viel gewonnen durch den evangelischen Choral, dessen Anfänge auf Martin Luther zurückgingen. Heute reicht das Wirken der Kirchenmusik weit über den gottesdienstlichen Bereich hinaus. "Nicht umsonst hat der Deutsche Kulturrat die Kirche als Kulturträgerin in Deutschland auf dem Gebiet der Musik hervorgehoben," so Nikolaus Schneider.

 

Hier gehts zur offiziellen Website der EKD: http://www.ekd.de/reformation-und-musik/

 

Onlinematerial auf www.reformation-und-musik.de für Gemeinden

Eine Aufstellung von Websites, die aus Anlass des Jahres Reformation und Kirchenmusik 2012 spezielle Informationen bereitstellen hat Pfarrerin Gudrun Mawick von der Arbeitsstelle Gottesdienst und Kirchenmusik verfasst.
(auch hier als PDF zum Download)

Für die Arbeit mit verschiedenen Gemeindegruppen gibt es Praxismaterial auf der Seite www.ekd.de/reformation-und-musik/materialien.php :

-Praxisanregungen zu den Leitliedern 366+1 (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/download/ekd-366plus1-leitlieder.pdf ) – Kirche klingt 2012 Mit der musikalischen Stafette „366+1“ (http://www.ekd-366plus1.de/ )zieht sich an jedem Tag des Jahres ein Band von Konzerten und Musikgottesdiensten durch ganz Deutschland. Inhaltliche Bindeglieder zwischen den einzelnen Veranstaltungen sind die eigens für das Themenjahr ausgewählten Leitlieder (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/download/ekd-366plus1-leitlieder.pdf ). In jedem Konzert erklingt das Leitlied der Woche, ob als Gemeindelied, Posaunenchoral oder als Kantate, als Groove-Version, Orgelimprovisation oder Kinderchorsatz. Damit die Leitlieder auch über die 366+1-Orte hinaus wirksam werden können, bietet die von der EKD betriebene Homepage unter www.ekd.de/reformation-und-musik/materialien.php zu allen Leitliedern Praxismaterial für die Arbeit in den Gemeinden. Dazu gehören Zwischentexte zu den Strophen, Tipps für die liturgische Einbindung, Vorschläge für andere Melodien, Liederdialoge, Tanzanleitungen.

- Die Präsentation „Spaziergang durch das Gesangbuch –Teil 1 “ (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/downloads.php )zur Geschichte des EG bis zur Reformationszeit mit dazu passendem Vortrag eignet sich für Gruppen, die gerne aus dem Gesangbuch singen

- Viele EG-Lieder lassen sich auf verschiedene Melodien singen, z.B. „Du meine Seele, singe“ auf mindestens 12! Mit der „EG-Melodienliste“ (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/download/eg_melodien2012-01.pdf )können Lieder in Gottesdiensten und Andachten auch mal anders gesungen werden

- Der „Superuniversalchoral“ (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/download/superuniversalchoral.pdf )mixt Zeilen aus vielen Gesangbuchliedern in acht Strophen zur Melodie von „Geh aus, mein Herz und suche Freud“. Wer etliche Gesänge des EG kennt, wird Freude an diesem augenzwinkernden Schnelldurchgang haben.

- Ein Magazin zu „Reformation und Musik“ (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/download/2012_themenheft_reformation_und_musik.pdf )vereint Grundsatzaufsätze zum Thema mit lockeren, aktuellen Beiträgen. So stehen Kurzbiographien protestantischer Komponisten (S. 24-33) neben Erinnerungen an das „Danke-Lied“ (S.51-52)

- Im EKD-Text „Kirche klingt“ (http://www.ekd.de/reformation-und-musik/download/ekd_texte_99.pdf )wird kurzgefasst die Geschichte evangelischer Kirchenmusik dargestellt. Eine theologische Entfaltung bietet der Abschnitt „Musik in trinitarischer Perspektive“. Am Ende sind Zukunftsaufgaben im Blick auf die Kirchenmusik skizziert.


 

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„Davon ich singen und sagen will...“
Gottesklang – Das Jahr der Kirchenmusik 2012 in Westfalen
 
„Musik war der Herzschlag der Reformation“ – so sagt es der EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider in seinem Vorwort zum Themenheft der EKD „Reformation und Musik“.
Ja, so ist es: Von der Reformation bis heute war und ist evangelischer Glaube ohne Gesang nicht denkbar. Martin Luther hat einmal gesagt: „Die Musica ist eine schöne und herrliche Gabe Gottes.“ Und in seinem Weihnachtslied „Vom Himmel hoch“ heißt es: „Davon ich singen und sagen will...“
Die Reformation wurde durch Gesang und Musik verbreitet, insbesondere vom protestantischen Choral – die evangelische Kirche war von Anfang an eine singende und klingende Kirche. Damit wurde ein Grundstein der europäischen Musikkultur überhaupt gelegt - vom Gemeindegesang bis zur Hausmusik. So stellte der Deutsche Musikrat erst jüngst wieder fest: „Kirchenmusik ist eines der Fundamente kulturellen Lebens in Geschichte und Gegenwart. Sie ist ein wesentlicher Faktor musikalischer wie religiöser Bildung in Deutschland. Über ihren kirchlichen Verkündigungsauftrag hinaus entfaltet sie kulturelle Prägungskraft in die Gesellschaft hinein.“
 
Das ist ein Grund zu feiern. Und das tun wir auch! 2012 feiert die Evangelische Kirche von Westfalen im Rahmen der Reformationsdekade ein Jahr der Kirchenmusik. Inspiriert durch das Jahr der Taufe hat die westfälische Landessynode im November 2011 einstimmig beschlossen: „Gerade in der Reformationsdekade erleben wir, dass die gemeinsame theologische Arbeit an zentralen Themen uns inspiriert und beflügelt. Deshalb freuen wir uns auf das ‚Jahr der Kirchenmusik 2012‘.“ Es soll also theologisch über die Bedeutung der Musik für die Kirche nachgedacht werden. Vor allem aber wird es unter dem Motto „Gottesklang“ eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die deutlich machen, wie lebendig die westfälische Kirchenmusik ist.
- Im Rahmen der vom Kulturbüro der EKD initiierten Veranstaltungsreihe „366 plus 1 – Kirche klingt“ werden in der EKvW insgesamt 21 Veranstaltungen stattfinden. Die Übernahme der Stafette aus Kurhessen-Waldeck ist am 8. April in Meschede geplant, die Übergabe an die Lippische Landeskirche am 28. April in Bielefeld.
- In der „Nacht der Offenen Kirchen“ vom 28. auf den 29. Mai wird der kirchenmusikalische Akzent in besonderer Weise verstärkt. Geplant sind zwei unter landeskirchlicher Federführung ausgerichtete Veranstaltungen in Höxter und Münster, die in Bild und Ton an teilnehmende Kirchengemeinden übertragen werden.
- Der 6. Gospelkirchentag vom 1. bis 3. Juni in Dortmund (mit integriertem Bläsertag) wird den Schwung der Gospelmusik auf mitreißende Art und Weise aufzeigen.
- Ein Tag für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der EKvW wird am 30. September in Soest diejenigen würdigen, die sich haupt-, ehren- und nebenamtlich für die Kirchenmusik in Westfalen engagieren.
 
Das sind nur einige der vielen Veranstaltungen, die schon jetzt zum Jahr der Kirchenmusik geplant werden. Und es wird hoffentlich noch viele dazu geben! Als Dezernent für Kirchenmusik freue ich mich besonders darüber, dass schon jetzt so viele aktiv dabei sind – und ich freue mich darauf, dass noch viele weitere aktiv werden.
 
Zusammen mit der hannoverschen und der lippischen Landeskirche werden auf der Internetseite www.gottesklang.de inhaltliche Informationen, Veranstaltungshinweise und Links angeboten, die das Jahr der Kirchenmusik öffentlich präsentieren werden und Ihnen helfen, mitzufeiern. Und alles geschieht „soli Deo gloria“!
 
Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow
 
 

Westfälischer Kirchenmusiktag 2012

Am Sonntag, 30.09.2012, lädt die Evangelische Kirche von Westfalen in Zusammenarbeit mit dem IAFW Villigst, der HFKM Herford und den kirchenmusikalischen Verbänden zu einem Kirchenmusiktag ein. Vorgesehen sind Workshops in den Bereichen Bläserarbeit, Chorsingen und Orgelspiel, die gemeinsame Gestaltung eines Gottesdienstes sowie ein abschließender Empfang.

Die EKvW möchte sich mit diesem Angebot bei allen ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kirchenmusik Tätigen bedanken, einen Raum zur Begegnung schaffen und Impulse für die weitere Arbeit geben.

Die Veranstaltung soll an zentraler Stelle in der EKvW von 14 bis 19 Uhr stattfinden. Genauere Informationen folgen zu gegebener Zeit. Alle Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind schon jetzt gebeten, diesen Termin bei ihrer Jahresplanung 2012 zu berücksichtigen.

 
 

Sonderkollekte am 15.01.2012 für die Kirchenmusik

Zu Beginn des Jahres 2012 „Reformation und Kirchenmusik“ wird es am Sonntag, 15.01.2012 - ergänzend zur üblichen Kantate-Kollekte - eine Sonderkollekte für die Kirchenmusik geben wird. Eine angemessene kirchenmusikalische Gestaltung unter besonderer Einbindung von Chören und Ensembles unterstützt sicherlich diesen Kollektenzweck. Rechtzeitig zuvor wird es auf landeskirchlicher Ebene eine Pressekonferenz geben, in der auf den Beginn des Themenjahres ebenso wie auf die besonderen Aktivitäten am 15.01.2012 hingewiesen werden wird.

 

Überarbeitete Kirchenmusikverordnung 2013

überarbeitete Musterdienstanweisungen (Rundschreiben des Landeskirchenamtes Nr. 27/2013)
Mit Inkrafttreten des Kirchenmusikgesetzes mit dem 1.1.2013 ergab sich die Notwendigkeit der redaktionellen Überarbeitung der seit dem 1.4.2011 geltenden Kirchenmusikverordnung
Mehr

 

Westfälischer Kirchenmusiktag 2016

 

Hier finden  Sie Informationen zum Kirchenmusiktag 2016 in Soest. Anmeldung 

Hier sind ein paar Fotoimpressionen:

 

 

 

 

Bildquellen: Sven Andreas (3), Bernd Krause (1) und privat (3)

 

Orgeltag

Für viele von uns ist die Orgel ein faszinierendes Instrument. Sie bereichert unsere Gottesdienste in unersetzlicher Art und Weise. Sie kann konzertant bis Liturgiebegleitung viele musikalische und stilistische Facetten abdecken und schreckt auch vor neueren, popularmusikalischen  Einflüssen nicht zurück. Zu Ehren dieses großartigen Instrumentes wurde in der EKvW der Orgeltag Westfalen 2018 am Sonntag, 24.06.2018 (!), ins Leben gerufen An diesem Tag kann das große Potential der Orgel neu entdeckt werden. Ob es gelingt, die Orgel auch neuen Personenkreisen nahezubringen? Jedenfalls steht an diesem Tag in unserer Landeskirche die Orgel im Mittelpunkt stehen! Sie wird an möglichst vielen Standorten als „Königin der Instrumente“ in den unterschiedlichsten Zusammenhängen erklingen.
Sie möchten mitmachen? Einfach per Brief oder Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) bis Januar 2018 anmelden. Hier gibt es weitere Informationen, hier den Veranstaltungsflyer. Weiteres: www.orgeltag-westfalen.de

 Konzerte

 wenn der Inhalt nicht angezeigt werden kann klicken Sie bitte hier

Neue Regelungen für die Urheberrechtsabrechnung mit der GEMA:

Werbefaltblatt

> Informationsfaltblatt

> Download

Herzlich willkommen!

Informationen, Meinungsaustausch, Fortbildungen und Kontakte untereinander sind für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker wichtige Stützpunkte unseres Berufes.
Die Rolle der Kirchenmusik in einer zukünftigen Kirche wird nicht zuletzt durch einen starken Verband mitgeprägt.
Deshalb laden wir alle haupt-, neben- und ehrenamtlich tätigen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker zur Mitgliedschaft in unserem Verband ein.
Auch andere an der Förderung der Kirchenmusik interessierte Personen sind uns als Mitglieder willkommen.

 

Ihr Jens Martin Ludwig, Landesvorsitzender

 

Wer wir sind

Der Landesverband

  • ist ein Verband mit etwa 400 Mitgliedern
  • berät und vertritt seine Mitglieder in fachlichen, beruflichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Fragen
  • fördert die Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche von Westfalen
  • bietet ein Forum zum gegenseitigen Kontakt, Austausch und Weiterbildung
  • ist gegliedert in die Entscheidungsorgane Mitgliederversammlung, Verbandsrat, Vorstand und Landesvorsitzende(r)

Was wir für Sie tun

  • Durchführung der Jahrestagung und zahlreicher Fortbildungsveranstaltungen (in Zusammenarbeit mit der Landeskirche)
  • Informationen durch kostenlosen Bezug des landeskirchlichen Magazins "Kirchenmusik in Westfalen", das wir redaktionell mit betreuen, sowie der bundesweit erscheinenden Publikation "Forum Kirchenmusik"
  • Vertretung der Mitglieder durch Mitwirkung in verschiedenen Gremien der Landeskirche
  • Verleihung von Urkunden bei Dienstjubiläen
  • Rechtsschutz bei arbeitsrechtlichen Konflikten

 

Konzerte

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