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In unserer Zoom Konferenz am 14. Mai 2020 haben wir um Ideen im Umgang mit den besonderen Bedingungen in der Corona Zeit gebeten.

Hier sollen die Zusendungen der Kolleginnen und Kollegen gesammelt und bereit gestellt werden.
Herzlichen Dank für das Engagement und die guten Ideen. Weitere Ideen gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei der Umsetzung bitten wir, immer darauf zu achten, dass alles den aktuell geltenden Verordnungen entspricht.

 

Gottesdienste

Audiodateien können ins Netz gestellt werden

Gottesdienstgestaltung „ohne Gemeindegesang“ – kleines unspektakuläres Ideenpapier:

Was tun, wenn empfohlen wird, in unseren Gottesdiensten nicht gemeinsam zu singen?

A Wir summen!

  • Einfach die Melodie summen, begleitet oder unbegleitet
  • Dazu wird der Text einer Strophe gelesen
  • Verschiedene Klangfarben: Frauen summen alleine/Männer summen alleine
  • Sologesang, begleitet von summender Gemeinde

B Wir sprechen!

  • Es wird eine Strophe, es werden mehrere Strophen gelesen
  • Auch die Liturgie kann gesprochen werden
  • Es wird Zeit gegeben, dass jeder für sich den Text liest (laut oder leise oder halblaut)
  • Abwechseln zwischen gemeinsamem Sprechen und Vorlesen einer Strophe von Einzelnen
  • Wenn es sich nahelegt, auch innerhalb einer Strophe abwechseln
  • Abwechseln zwischen Sologesang und Sprechen einzelner Strophen
  • Verschiedene Klangfarben: Frauen sprechen alleine, Männer sprechen alleine

C Wir hören!

  • Wir hören eine Orgel-Choralbearbeitung und lesen dazu den Text des Liedes
  • Wir hören eine Interpretation des Liedtextes
  • Wir hören eine Interpretation der Melodie
  • Wir hören Sologesang

D Wir „singen“ mit dem ganzen Körper!

  • Body-Percussion (siehe Beispiel von Wolfgang Teichmann)

E Wir singen außerhalb der Kirche!

  • Wir können die Lieder aus dem Gottesdienst zu Hause ausdrucken und: singen!
  • Wir bekommen Ideen fürs „Singen daheim“.
  • Wir tauschen unsere Lieblingslieder aus.

 

Kantorei

Vorbereitung eines neues Projektes. Probe mit selbst hergestellter Audiodatei. Besonderheit: Keine klassische Übe-Datei, bei der „nur“ die eigene Stimme hörbar ist, sondern „reale“ Probe.

Video-Meeting mit dem z.B. Partnerchor.

Andere Erwachsenenchöre

Erstellung von Audio-Dateien zum Mitsingen. Teilweise Vorstellung neuer einfacher Chorsätze als Perspektive für die Zeit nach der Krise

Kinderchöre

Zusendung von „Liedern für die Hosentasche“ (laminierte Liedkarten im DIN A 7-Format)

 

Youtube

  • Eigenes Format: Sonntagsgruß von der Orgel-Bank: musikalische und theologische Gedanken zu den Wochenliedern (YouTube-Kanal des Kirchenkreises Lübbecke)

https://www.youtube.com/watch?v=bqBo94rkgGM&list=PL2jEKFqxGETEdKFj8Nzs0WOas40GCjj6i&index=7

 

  • Videos für die Kindertagesstätten (Ersatz für ein geplantes „Liederfest) mit kleinen Singeinheiten

 

Orgelmusik

  • Vorbereitung kleinerer Orgelkonzerte
  • Vorbereitung eines „Orgelsommers“ (unter denselben Bedingungen wie bei der Durchführung von Gottesdiensten)

 

 

Chorfest zum Jubiläum am 29. August 2020  - Achtung Terminänderung! Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Termin auf nächstes Jahr (25. September 2021) verschoben!!

Zu Ehren dieses großartigen Instrumentes und nach den überwältigenden Erfahrungen rund um den ersten Orgeltag Westfalen im Jahr 2018 soll es nun eine Neuauflage geben.

An diesem Tag entdecken wir das große Potential der Orgel neu und sie wird in unserer Landeskirche im Mittelpunkt stehen! Sie wird an möglichst vielen Standorten als "Königin der Instrumente" in den unterschiedlichsten Zusammenhängen erklingen. Vielleicht bekommen Sie beim Durchstöbern unserer Homepage

www.orgeltag-westfalen.de schon Ideen, welches Projekt für Ihren Wirkungskreis passen könnte. 

Ermutigen Sie Ihre KirchenmusikerInnen, ein Projekt in Angriff zu nehmen, am besten in Kooperation mit einer gemeindlichen Musikgruppe, z.B. dem Posaunen- oder Kirchenchor; feiern Sie einen Gottesdienst mit besonderer Musik aus Anlass des Orgeltages; veranstalten Sie eine kombinierte Orgel- und Kirchenführung.

Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Ideen finden Sie unter www.orgeltag-westfalen.de/ideenpool

Die Kirchenmusikverbände in Westfalen sind Mitveranstalter dieses besonderen Tages.

Auch unsere Veranstaltungen können zurzeit nicht wie geplant stattfinden. Die Fortbildungen vom 9. Mai (Orgelimprovisation) wird verschoben, sobald Veranstaltungen dieser Art wieder erlaubt sind und ein neuer Termin feststeht, werden Sie informiert.

 

Muss dieses Thema eine Rolle in unserer kirchenmusikalischen Arbeit spielen? Einen spannenden Denkanstoß gibt der Musiker Bernhard König in seinem Essay Monteverdi und der Klimawandel. Er beantwortet für sich die Frage, wie die Musik auf eine globale Herausforderung reagieren könnte. 

Die Auswirkungen des Corona-Virus verändern unseren Berufsalltag erheblich. Durch das erhobene Versammlungsverbot können auch Kirchenmusiker*innen ihrem Arbeitsauftrag nicht mehr wie gewohnt nachkommen. Daher beschäftigen sich einige Kirchengemeinden/Kirchenkreise mit dem Thema Kurzarbeit.

Durch konkrete Anfragen an die Landeskirche hat sich das Arbeitsrechtsdezernat in einem Schreiben offiziell geäußert. Tenor ist, dass Kirchengemeinden als Körperschaften öffentlichen Rechts Kurzarbeitergeld für ihre Angestellten beantragen können.

Als Verband möchten wir den Kolleg*innen empfehlen, die Entwicklungen in der eigenen Kirchengemeinde aufmerksam zu beobachten, da es keinen einheitlichen Umgang mit diesem Thema gibt. Sobald entsprechende Entwicklungen festgestellt werden, sollten Gespräche mit der Mitarbeitervertretung geführt werden. Auch als Verband beraten wir (in Kooperation mit LKMD Harald Sieger), welche Möglichkeiten man im (schlimmsten) Falle eines Verdienstausfalles ergreifen kann. Bei Bedarf zur Beratung bitte in der Geschäftsstelle melden.

Da sich bei uns in den meisten Fällen zwar die Art der Arbeit verändert, aber nicht die Arbeitszeit in Summe deutlich weniger ist, empfehlen wir Tätigkeiten grob zu dokumentieren. So ist jede*r auf evtl. Gespräche gut vorbereitet.

Meine Beobachtung/Erfahrung ist, dass wir Kolleg*innen sehr kreativ mit den Veränderungen in unserem Arbeitsalltag umgehen und Kirchenmusik sehr präsent ist. Das ist sehr bereichernd, vielen Dank dafür!

Unter dem Titel „MusikVorOrt“ stehen ab 2020 Fördermittel der Bundesregierung für die Arbeit von Chören und Orchestern bereit

Bereits im Koalitionsvertrag hatten sich die Parteien dazu bekannt, die ländlichen Räume zu stärken. Nun wurden in diesem Zusammenhang Fördermittel für das gemeinsame Musizieren bestätigt. Rund zwei Millionen Euro stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien dafür in den nächsten zwei Jahren bereit.

Im Rahmen des Programms MusikVorOrt können so ab 2020 beim Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO), dem Dachverband der Amateurmusik in Deutschland, Mittel für die Arbeit von Chören und Orchestern in ländlichen Räumen beantragt werden. Grundidee des BMCO ist, diese Förderung unkompliziert und mit geringstmöglichem bürokratischen Aufwand bereitzustellen. Weitere Informationen zu den förderfähigen Projekten und die Ausschreibungsdetails werden ab dem 11. November 2019 veröffentlicht.

BMCO-Präsident Benjamin Strasser MdB zeigt sich erfreut: „Endlich wird der Bedarf der meist ehrenamtlich organisierten Chöre und Orchester in ländlichen Räumen auch monetär und nicht nur in Sonntagsreden anerkannt.“ Denn Amateurmusik wird auch dort gemacht, so Strasser weiter, wo sonst kaum Institutionen hinkommen, und das fördert dort den gesellschaftlichen Zusammenhalt. MusikVorOrt ermögliche nun die Arbeit solcher Ensembles, statt mit immer neuen Vorschriften das ehrenamtliche Engagement der ca. 14 Millionen Menschen, die in Deutschland in ihrer Freizeit musizieren, zu gefährden.

Mit der Initiative „Musik auf Abstand“ stellt Trimum e.V. Anregungen und Konzepte für ein verantwortungsvolles und infektionssicheres Musizieren vor.

In einem Essay über „Spielräume zwischen 1,50 und Hörweite“ schildern Bernhard König und Alon Wallach, warum wir in den kommenden Wochen und Monaten eine radikal andere Musikkultur brauchen werden. Und wechselnde Autor*innen stellen in den nächsten Tagen und Wochen regelmäßig kleine Ideen und kostenloses Notenmaterial für das direkte Musizieren von Mensch zu Mensch vor.

Dies alles auf http://trimum.de/start/musik-auf-abstand/

Der Landesverband der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Chorverband in der Evangelischen Kirche von Westfalen planen eine Fusion.

Im Juli 2019 hat sich diesbezüglich der Vorstand der beiden Kirchenmusikverbände zu einer 2-tägigen Klausurtagung in der Abtei Königsmünster getroffen. In dieser Zeit konnten wichtige Informationen ausgetauscht und viele Denkanstöße auf den Weg zu einem gemeinsamen Verband gegeben und erarbeitet werden.

Durch die Fusion erwarten wir einen Synergieeffekt in Form von internen Kostenersparnissen, Ausschöpfung des gemeinsamen Potenzials durch Zusammenführung des Knowhows beider Kirchenmusikverbände.

Im Zentrum Verkündigung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau findet man gute Ideen für Kirchenmusik in Zeiten von Corona. Garantiert sicher durch einen kontaktlosen Besuch unter:

https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

Vielen Dank an LKMD Christa Kirschbaum für die positive Verbreitung!

Am Samstag, den 14. September 2019 fand in Hamm ein Bandworkshop statt. Ein professionelles Referententeam rund um KMD Matthias Nagel coachte den Tag über knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gastgeberin war die Evangelische Jugendkirche Hamm mit ihrer Kirchenmusikerin Ulrike Egermann. Ein Ort, an dem Popularmusik und das Musizieren als Band nicht mehr wegzudenken ist und an dem sich junge Menschen eingeladen, willkommen und zuhause fühlen. Auch tontechnisch ist die Jugendkirche super ausgestattet: beste Bedingungen also, für einen intensiven Workshoptag in toller Atmosphäre. Unter den Teilnehmenden waren Jugendliche, die in ihrer Gemeinde eine Band gründen möchten, Kirchenmusiker/innen, die sich neben ihrer klassischen Arbeit im Bereich der Popularmusik weiterbilden möchten und Musiker/innen,  die schon lange in Bands spielen und sich hilfreiche Tipps erhofften.

Um im Falle einer Infektion noch handlungsfähig zu bleiben, arbeiten die Verwaltungsmitarbeiter*innen im IAFW abwechselnd in zwei Teams. Diese Maßnahme wirkt sich auch auf die Erreichbarkeit unserer Geschäftsstelle aus.

In der nächsten Zeit ist Frau Burmann erreichbar montags und mittwochs in der Zeit von 8:00 - 13:00 Uhr.

 

Die Deutsche Orchestervereinigung gibt folgende Mindeststandards für die Honorarsätze von Vokalsolisten  und Orchestermusikern.

Ein Blick voraus, in hoffentlich wieder geordnete Zeiten. Vom 12.-13. Februar 2021 finden die nächsten netzwerk.tage im Haus Villigst, Schwerte statt. Über zwei Tage werden wieder vielfältige Impulse zu (kirchen-)musikalischen Themen und Möglichkeiten zum Gespräch gegeben. Save the date!

Mit dem Beginn des aktuellen Kirchenjahres gilt eine neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder. Allen, die haupt- und ehrenamtlich Gottesdienste vorbereiten und gestalten, wird die Arbeit durch folgende App leicht gemacht: „Kirchenjahr evangelisch“. Sie bietet alle Texte und Lieder sowie Anregungen zu jedem Sonn- und Feiertag und ist im AppStore und bei GooglePlay kostenlos erhältlich. Nähere Informationen unter www.kirchenjahr-evangelisch.de

Achtung Terminverschiebung!

Aufgrund der aktuellen Lage (Corona-Verbreitung) werden wir den vorgesehenen Termin am 09. Mai 2020 in Siegen verschieben. Den neuen Termin werden wir noch bekanntgeben.

Am 12. September 2020 (in Lünen) und an einem weiteren Termin in Siegen bieten wir die Veranstaltung "Orgelimprovisation" an.

• Klangvolle Vorspielmodelle anhand der Orgelbuchsätze

Mit Blick auf die gottesdienstliche Praxis werden verschiedene Vorspielmodelle basierend auf den Orgelbuchsätzen vorgestellt, die klanglich aussagekräftig, dabei jedoch spieltechnisch leicht fassbar sind. Die Bandbreite dieser Charakterstücke reicht von Präludium, Meditation über Basse de trompette bis hin zu eindruckvollen Toccatenvorlagen à la française.

• A7 - was nun?

Längst gehört das Begleiten Neuer Geistlicher Lieder anhand von Akkordsymbolen (ohne dass dabei unterstützend ein separates Melodieinstrument zur Verfügung steht) zum organistischen Alltag. Mittels Patterns, Intros und Endings, Licks, Tipps zu Spieltechnik und Voicing wird hier Anleitung gegeben werden, stiltypisch auf der Orgel zu agieren.

 Freie Improvisation - ja gerne, aber wie?

Oftmals stellt sich situationsbedingt die Aufgabe, aus dem Stegreif ein neues Musikstück zu erfinden. Aber wie, ohne sich dabei im Organistenzwirn zu verlieren? Im Bereich der Popularmusik längst etabliert, soll an dieser Stelle anhand sogenannter Leadsheets vielgestaltig konkrete Hilfe gegeben werden.

Der Referent Peter Wagner: Studien an der Staatl. Musikhochschule Köln (Kirchenmusik A), am Konservatorium Würzburg (Orgelimprovisation, Tonsatz) und am Mozarteum Salzburg (Konzertfach Orgel);

mehrere Publikationen – darunter die beiden Lehrwerke „Orgelimprovisation mit Pfiff“ (Strube-Verlag, München) und „Kompendium der Orgelspieltechnik (Bärenreiter-Verlag, Kassel) –, CD- und Rundfunkproduktionen; umfassende Konzert- und Referententätigkeit; Konzerte im In- und europäischen Ausland sowie Japan, Israel, Ägypten;
seit 2004 Domkantor in Minden und Dekanatskirchenmusiker für das Erzbistum Paderborn

Die Zuständigkeitsbereiche der Orgelsachverständigen haben sich geändert: https://www.evangelisch-in-westfalen.de/angebote/beratung/kirchengebaeude/orgelsachverstaendige/#c1706